24. Oktober 2013

Referate

Prof. Dr. med. Hans Förstl

Das moderne Zeitalter

Hans Förstl wurde 1954 in München geboren. Zwischen 1976 und 1982 absolvierte er ein Studium der Humanmedizin und anderer Fächer an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie seine Doktorarbeit im Institut für Physiologie von 1978 bis 1982. Nach dem Medizinischen Staatsexamen 1982 bildete er sich in Klinischer Neurologie im Städtischen Krankenhaus Bogenhausen weiter, ebenso in Psychiatrie und Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim. 1990 wurde er Arzt für Neurologie, 1991 Arzt für Psychiatrie. Nach einem Forschungsaufenthalt am Institute of Psychiatry, London, erreichte er 1992 die Habilitation in Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Heidelberg. Zwischen 1993 und 1996 hatte er die C3-Professur der Hermann-und-Lilly-Schilling Stiftung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim, inne, von 1996 bis 1997 den Lehrstuhl für Psychiatrie an der Charles Gairdner University of Western Australia, Perth. 1997 wurde er zum Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Technischen Universität München, Klinikum rechts der Isar, ernannt.

Prof. Dr. phil. Brigitte Boothe

Frauen in der zweiten Lebenshälfte - Psychische Ressourcen für ein gutes Leben

Brigitte Boothe absolvierte ein Staatsexamen in Philosophie, Germanistik und Romanistik und promovierte in Philosophie (über Wittgensteins Konzepte der Beschreibung und der Lebensform). Sie absolvierte regelmässige Weiterbildungen in Gesprächspsychotherapie, Psychodrama und Psychoanalyse (DPG, DGPT) und habilitierte sich an der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf über Sprache und Psychoanalyse. Von 1990 bis 2013 war sie Lehrstuhlinhaberin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Psychoanalyse an der Universität Zürich, seit Februar 2013 ist sie emeritiert. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Publikationen zur Psychoanalyse der Weiblichkeit, zum Erzählen in der Psychotherapie sowie zur Psychologie des Wünschens.

Prof. Dr. med. Hartmut Radebold

Zufrieden älter werden: zentrale Aufgabe für Männer 50+

Hartmut Radebold, geboren 1935 in Berlin, ist Hochschullehrer, Autor und Arzt für Psychiatrie/Neurologie, Psychoanalyse und Psychotherapeutische Medizin, Lehr- und Kontrollanalytiker (DPV) und Altersforscher. Radebold gilt als Begründer und «Nestor der deutschsprachigen Psychotherapie Älterer». Nach dem Studium der Humanmedizin 1954 bis 1960 an der FU Berlin erfolgte die Weiterbildung zum Arzt für Psychiatrie/Neurologie an der Psychiatrischen Universitätsklinik der FU Berlin und die psychoanalytische Weiterbildung bei der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV). Von 1967 bis 1969 arbeitete Radebold als Funktionsoberarzt auf der Abteilung Geriatrie des Städtischen Behring-Krankenhauses Berlin. Von 1970 bis 1976 war er Mitarbeiter in der Abteilung Psychotherapie der Universität Ulm (Leiter der Ambulanz, geschäftsführender Oberarzt). 1976 erfolgte die Berufung auf eine C4-Professur im FB 04 der Universität Kassel, ausserdem die Gründung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe für angewandte Soziale Gerontologie (ASG), deren langjähriger Sprecher er war. Ab 1976 war Radebold Lehr- und Kontrollanalytiker am Alexander-Mitscherlich-Institut der DPV in Kassel. 2009 wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft Gerontopsychiatrie und -psychotherapie verliehen, zudem ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.

COVID-19
Information

Ihre Sicherheit steht für uns an erster Stelle

Wir sind auch in der derzeitigen Ausnahmesituation uneingeschränkt für Sie da! 

Als Listenspital und Kompetenzzentrum leisten wir einen Beitrag zur psychotherapeutisch-psychiatrischen Versorgung – gerade auch in Krisenzeiten, in denen die psychische Gesundheit noch stärker unter Druck geraten kann.

Unsere interdisziplinären Behandlungsangebote stehen Ihnen vollumfänglich zur Verfügung.

Die Sicherheit von Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und Besuchern ist und bleibt für uns zentral. Folgende Punkte sind uns besonders wichtig. Das «Social Distancing» wird konsequent umgesetzt, auch die gebotenen Hygienemassnahmen sind selbstverständlich. Durch weitere organisatorische Massnahmen kann der Klinikalltag uneingeschränkt stattfinden.

Informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Massnahmen und nehmen Sie bei Fragen unverbindlich Kontakt mit uns auf. 

Wir sind gerne für Sie da – jederzeit.

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